Die Schalmei

Die Schalmei, die eigentlich gar keine ist.  

 

Die Schalmei

 

Zur Geschichte:

 

Bei der Schalmei als solches, handelt es sich um ein Doppelrohrblattinstrument aus Holz, welches in Europa seit dem Mittelalter bekannt ist.

Unsere “unechte” Schalmei gehört zur Gruppe der Signalinstrumente und wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts von ihrem Erfinder Max B. Martin entwickelt. Sie wird auch oft nach ihrem Konstrukteur als „Martinstrompete“ bezeichnet.

 

Baulich stammt sie nur bedingt von der echten, historischen Holzschalmei ab. Es lassen sich jedoch Parallelen ableiten, wie beispielsweise der durchdringende Klang, aber auch die Form der Schallbecher.

Die Schalmeien, die in Schalmeienorchestern eingesetzt werden, bestehen aus bis zu sechzehn gebündelten Einzelhupen, welche durch ein Ventilsystem ein, zwei oder gar drei Töne gleichzeitig erklingen lassen.

 

 

Das Spielen einer Schalmei:

 

Es ist richtig, dass das Spielen auf einer Schalmei keine besondere Anblastechnik benötigt. Genau das unterscheidet die Schalmei von Blechblasinstrumenten wie Trompeten oder Posaunen.  

 

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Schalmeienmusik sehr verändert. Die meisten Ensembles haben mit sehr einfach umgesetzten Musikstücken angefangen, für die es lediglich Grifftabellen gab.

 

Wir spielen die Schalmei nicht nach einem Notenschlüssel und somit auch nicht nach Noten, sondern nach Zahlen. Wobei jede Zahl für eine Note steht. Durch die vorgegebene Bauweise der Schalmei ergibt sich die Zahlen- bzw. Notenabstimmung.

 


Welche Schalmeien gibt es eigentlich?

 

Die Schalmei gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich auch die Instrumentierung der Schalmeiengruppen sehr unterscheidet.

In Süddeutschland werden in der Regel diatonische Instrumente eingesetzt, mit denen keine Halbtöne gespielt werden können.  

 

Die meisten Kapellen setzen folgende Instrumentengruppen ein:
Sopran, Alt, Bariton, 4-fach Begleitung und Schlagwerk.

Gruppen in den neuen Bundesländern verwenden meist zusätzlich auch noch Bass Schalmeien und Lyren, unterscheiden sich jedoch sehr im Bereich Schlagwerk.

 

 

Welche Instrumentierung verwenden die Deiwels Schalis der Schalmeienkapelle Neunkirchen 1969 e.V.?

 

  • Sopran:
    Im Sopran, welches wir in aller Regel als Melodieinstrument verwenden, kommen bei uns ausschließlich 8-tönige Schalmeien zum Einsatz. 

  • Alt:
    Die Alt Schalmei wird bei uns sowohl als Unterstützung zum Sopran verwendet, spielt aber auch komplett eigene Begleitpassagen, die mit der Melodie nichts zu tun haben.

  • Bariton:
    Baritonschalmeien dienen uns als reines Begleitinstrument und spielen eher in Ausnahmefällen die Melodie. Verglichen mit Instrumenten in einer klassischen Band, übernimmt das Bariton den Part der Bassgitarre.

  • Akkord:
    Hier setzen wir auf 4-fach Akkordbegleitungen. Mit der Schalmei für 4-fache Begleitung können vier verschiedene Dur-Akkorde (C-, G-, D- und F-Dur) zum Klingen gebracht werden.
    Die besondere Schallbecherbauweise ermöglicht diese musikalische Rarität.

  • Schlagwerk:
    Das Schlagwerk besteht bei uns aus der kleinen Trommel, Pauke und Percussion. So lassen sich tolle Rhythmen kreieren, die mit Marsch und Drill nichts zu tun haben.

 

 

Ist das Spielen einer Schalmei schwer oder einfach?

 

Nun, das liegt immer im Auge des Betrachters *g*


Grundsätzlich ist die Schalmei ein Instrument, welches jeder lernen kann. Die einfache Handhabung des Instruments garantiert schnelle Lernerfolge, vorausgesetzt man bleibt am Ball.

 

Die unterschiedlichen Instrumente, die bei uns zum Einsatz kommen, bringen jedoch unterschiedliche Voraussetzungen mit. Doch keine Sorge, für jeden ist garantiert das Passende Instrument dabei.

 

 

Komm doch einfach mal in einer unserer Proben vorbei und überzeuge dich selbst.  

 

 

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